Venezuela

Karibikfeeling und tropisches Naturparadies

Der südamerikanische Staat im extremen Norden Südamerikas an der Karibikküste bietet beides: Paradiesische Strände für Traumurlaube oder aber entlegene, schwer zugängliche Gebiete für Entdecker. Wer Venezuela bereist, bewegt sich zum Großteil jenseits der großen Städte.

Venezuela lässt sich in mehrere Regionen einteilen, die Andenregion und die Cordillera de la Costa mit dem Pico Bolívar (5.007 m). In den fruchtbaren Tälern der Anden wohnt ein Großteil der Bevölkerung. Die Orinoco-Ebenen, im Zentrum des Landes. Neben den Grasländern, den "llanos", und Steppen, umfasst diese Region auch Mangrovengebiete. Die karibische Küste, die venezolanischen Karibikinseln und das Hochland von Guyana im Südosten sind weitere Regionen. Im Nordwesten Venezuelas befindet sich Senkungsfeld um Maracaibo, wo auch der der Maracaibosee liegt.

Das "Dach Venezuelas", die koloniale Andenmetropole Mérida, ist Startpunkt für Ausflüge in den Nationalpark Sierra Nevada. Merida wird auch gern die Perle der Anden oder auch die Stadt des ewigen Frühlings genannt. Unser Tipp: Mit der höchsten Seilbahn auf den Pico Espejo (4765m). In vier Etappen überwinden Sie einen Höhenunterschied von 3100 m. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen atemberaubenden Weitblick auf die umliegenden Bergriesen.

Im Hochland von Guayana in der Provinz Bolivar liegt der Canaima Nationalpark. Hier in der Savanne Gran Sabana trifft man auf die sagenumwobenen mächtigen Tafelberge, die "tepuis", die schon Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Buch "lost World" inspirierten. Vom Auyan-Tepui stürzt der höchste Wasserfall der Erde (972m), der Salto Angel hinab.

Das bekannte Orinoco-Delta ist eine große Sumpflandschaft. Es zählt zu den letzten intakten Ökosystemen und ermöglicht dem Besucher ein besonderes Naturerlebnis. Der Orinoco zählt mit einer Länge von rund 2.140 Kilometern zu den längsten Flüssen Südamerikas. Die "Llanos" (Ebenen) im Orinoco Gebiet bieten hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

Paraguaná ist die größte Halbinsel Venezuelas. Sie steht für eine karge Wüstenvegetation. Es weht dort ein beständiger, trockener Wind. Das Gebiet ist bekannt für die bizarre Schönheit der bis zu 25 m hohen, rostroten Wanderdünen. Rund 60 km nördlich von Coro gibt es zahlreiche Unterkünfte am Strand von Adícora. Unser Tipp: Windsurfen - und neuerdings auch Kitesurfen!

Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Venezuela

Die Trockenzeit ist von Dezember bis April. Aber die Angel Falls sollten dann besucht werden, wenn die Flüsse ausreichend Wasser haben.  An der Küste und am Orinoco werden das ganze Jahr Durschnittstemperaturen von 27 Grad gemessen.

Gesundheit:

Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Eine Gelbfieberimpfung wird für alle Gebiete außer der Nordküste und den Inseln empfohlen. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de/) sollten auf aktuellem Stand sein. Malariaprophylaxe wird empfohlen (ein hohes Risiko besteht in den südlichen Regenwaldgebieten, insbesondere in den Provinzen Bolivar und Amazonas).

Einreise:

Bei der Einreise ist ein 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültiger deutscher Reisepass mitzuführen. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird in letzter Zeit schärfer kontrolliert und kann bei Nichtbeachtung zur Einreiseverweigerung führen. Anerkannt werden auch Kinderausweise/ -pässe, sofern sie ein Lichtbild enthalten.

Quelle: www.auswaertiges-amt.de

Links:

WEITERE INFORMATIONEN:
Botschaft Venezuela
Embajada de la República Bolivariana de Venezuela en la República Federal de Alemania
Schillstrasse 9-10
10785 Berlín
Tel: +49 (030) 832240-0
Fax: +49 (030) 832240 20
E-Mail: embavenez.berlin@botschaft-venezuela.de