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Neue Hoffnung auf Nachkommen von «Lonely George» auf Galapagos - Doch ein Happy End für die tragische Geschichte von Lonesome George? - atambo tours
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Riesenschildköten auf Galapagos 
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Abendsonne über Galapagos 
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Seelöwen gehören zum Galapagos-Bild wie das Vulkangestein 
Seelöwen
Iguanas auf Galapagos 
Iguanas
Nach 100 Jahren endlich Nachkommen?

Quito (dpa) - 7. Oktober 2009, 17:30
Auf den Galápagos-Inseln gibt es neue Hoffnung auf Nachkommen der Riesenschildkröte «Lonely George». Eines der beiden Weibchen, die seit 16 Jahren mit «Solitario Jorge», dem letzten Vertreter der Elefantenschildkröten-Unterart «Geochelone nigra abingdoni», das Gehege teilt, hat sechs Eier gelegt. Das teilte die Verwaltung des Nationalparks Galápagos am Mittwoch mit.

Die Eier wurden in den Inkubator, einen beheizten Holzschrank, gelegt. Dort werden sie bei 29,5 Grad gehalten. Jetzt heißt es 120 Tage warten - erst dann ist klar, ob die Eier auch befruchtet sind.  Es mehren sich jedoch Anzeichen, dass George unfruchtbar sein könnte. Schon zweimal waren Eier gefunden worden, die nicht befruchtet waren. Im Juli waren fünf Eier gefunden worden, aus denen spätestens Ende November Nachwuchs schlüpfen müsste.

«Lonely George», derzeit etwa 105, kann bis zu 200 Jahre alt werden. Forscher entdeckten ihn 1972 auf der Galápagos-Insel Pinta. Ein weibliches oder männliches Pendant der Pinta-Schildkröte wurde trotz intensiver Suche nicht gefunden. Die beiden Schildkröten-Damen, die mit ihm derzeit das Gehege teilen, gehören der ähnlichen Unterart der Wolf-Riesenschildkröte («Geochelone becky») an.

Die aus Vulkanen entstandenen Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador und liegen etwa 1000 Kilometer westlich vor der Küste des südamerikanischen Landes im Pazifik. Es gibt 14 größere und mehr als 100 kleine bis winzige Inseln. Nur fünf davon werden von etwa 20 000 Menschen besiedelt. Die Inseln sind auch Lebensraum für den Blaufußtölpel, für Pelikane und Seelöwen.

Quelle: http://www.greenpeace-magazin.de

 


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