Guyana

Der wahre Schatz Eldorados

"Land der vielen Wasser" wurde Guyana von seinen Ureinwohnern getauft. Das Land liegt genau dort, wo sich Karibik und Südamerika treffen. Es ist praktisch die Fortsetzung der karibischen Inselkette auf dem südamerikanischen Kontinent, gehört aber kulturell und wirtschaftlich eindeutig zur Karibik. Bereits vor Tausenden von Jahren fuhren die Ureinwohner des heutigen Guyanas, Arawak und Kariben-Indianer, mit ihren Einbaum-Kanus zu den Inseln im Norden und bevölkerten diese. Unter anderem ist dies die Erklärung für die vielen verschiedenen Bräuche, Kulturen und Sprachen in Guyana.

Guyana Sehenswürdigkeiten

Georgetown: Heute ist das nicht anders: Guyana ist das einzig englischsprachige Land in Südamerika, im Radio ertönt Reggae-Musik und das beliebteste Bier ist das „Carib". „British way of life" gibt's in Guyanas Hauptstadt Georgetown mit ihren viktorianischen Kolonialbauten und Kirchen aus Holz. Die weiße, anglikanische St. George's Cathedral im Zentrum ist 45 Meter hoch und einer der weltweit größten Kirchenbauten aus Holz. Wenige Schritte entfernt am Hafen des Demerara Flusses finden Sie den Stabroek Market mit dem markanten Glockenturm am Hauptgebäude. Er ist Verkaufs-, Feilsch-, Taxi- und Minibus-Zentrum. Außerdem kann man auf dem farbenprächtigen Markt schönen Gold- und Silberschmuck kaufen.

Im Hinterland: Suchen Sie einen Urlaub mit goldenen Sandstränden, unberührter Natur und atemberaubenden Tierbeobachtungen? Dann reisen Sie mit uns in das wilde, abenteuerliche Land zwischen Venezuela und Surinam, das nicht zuletzt wegen seiner ethnischen Mischung und Vielfalt beeindruckt. Entdecken Sie ein Land mit unberührten Urwäldern, wo der Jaguar Tapire und Affen jagt. Lassen Sie sich in Ihrem Urlaub von einem Land in Bann nehmen, in dessen zahllosen Flüssen sich Riesenotter, Kaimane und Anakondas tummeln.

Guyana ist eine andere Welt. Auf einer Fläche von der Größe Großbritanniens leben gerade 750.000 Menschen. Die meisten - indischer, afrikanischer und europäischer Herkunft - bevölkern einen schmalen Küstenstreifen. Das Hinterland gehört den Indianern: Kariben, Arawak, Macusi, Wapishana, Waiwai, die sich in ihren Stammesgebieten selbst verwalten und auf althergebrachte Weise leben - von Jagd, Fischerei und etwas Landwirtschaft. Vier Fünftel des Landes sind von Dschungel bedeckt. Im Südwesten erstreckt sich eine weite Savanne. Goldene Sandstrände liegen an Flüssen und Strömen mit honig- und bernsteinfarbenem Wasser, in deren Bett sich Gold und Diamanten finden.

Kaieteur-Wasserfälle: Das Wahrzeichen und die zugleich größte Sehenswürdigkeit im wilden Hinterland Guyanas, dem Reich des Jaguars und des schwarzen Kaimans, sind die Kaieteur-Wasserfälle. Sie liegen im Herzen des Landes und gelten als die höchsten Wasserfälle der Welt (fünfmal so hoch wie die Niagarafälle in den USA). Wie ein breiter Vorhang, eingerahmt von tropischen Gewächsen und Regenwald, stürzen sie 230 Meter ungebremst in die Tiefe. Nach der Legende der Ureinwohner hat sich ein Häuptling der Patamonader namens „Kai" selbst geopfert, um seinen Stamm vor einem bösen Geist zu schützen. Nach ihm wurden die Wasserfälle benannt. Sie sind so abgelegen am Pataro River, dass sie nur mit dem Flugzeug erreichbar sind - oder zu Fuß.

Tipp

In einer Woche entdecken Sie bequem per Flugzeug und Boot die Höhepunkte Guyanas - den Puls des Dschungels, die Indianer, eine Safari im Reich der Riesenotter und - falls gewünscht gegen Aufpreis - den Kaieteur-Wasserfall, den höchsten „single drop"-Wasserfall der Welt. Nach dieser Woche purem Erlebnis geht es geht es für eine Woche zum Entspannen an die Traumstrände der Karibik – z.B. nach Barbados oder Tobago.

Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Guyana

Die beste Reisezeit für eine Safari in Guyana sind Januar bis April sowie September bis November. Von Mai bis Mitte Juli ist Regenzeit. Weite Teile der Savanne im Südwesten werden überschwemmt und sind erst Ende August wieder befahrbar. Die beste Chance, Jaguare zu sehen, besteht in der Paarungszeit im Mai.

Gesundheit:

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei Einreise aus so genannten gelbfieberendemischen Gebieten. Für Kurzreisen empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Die durch Mücken übertragene Dengue-Virus-Infektion tritt vereinzelt auf. Im Landesinneren besteht Malariagefahr. Ein ausreichender Mückenschutz ist sowie Beratung durch einen Tropenmediziner vor Reiseantritt sind ratsam.

Günstige Flugverbindungen:

Von Grenada, Tobago, Trinidad und Barbados nach Guyana gibt es mehrmals täglich Flüge mit LIAT, BWIA und Caribbean Star. Von Georgetown fliegen täglich kleine Linienmaschinen nach Lethem, die bei Bedarf in Anai und Karanambu zwischenlanden. Zum Kaieteur-Wasserfall werden 1 bis 2 mal wöchentlich Charterflüge angeboten. Ausgangspunkte: Georgetown, Baganara und Shanklands.

Inlands-Verkehrswege:

Abseits des dicht besiedelten Küstenstreifens gibt es eine bessere Schotterstraße landeinwärts bis Lethem, sonst nur Pisten und Wasserwege. Flüsse müssen teils mit Fähren oder Pontons bewältigt werden. Ihre Fahrer haben die erforderlichen Ortskenntnisse und bringen Sie sicher in Ihre Lodge.

Einreise:

Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Kinderausweise werden mit Lichtbild anerkannt, sofern das Kind von einem Elternteil/ Sorgeberechtigten begleitet wird.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de

Weitere Informationen:

Guyana Tourism
Tel. +592-223-6352
visitguyana@networksgy.com

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