Ecuador

Der kleinste Andenstaat mit der abwechslungsreichsten Natur

Der kleinste Andenstaat Ecuador liegt am Pazifik, grenzt an Kolumbien und Peru und wird gerne auch als das Land der "vier Welten genannt". Der Beinamen zielt auf die besonderen vier Klimazonen ab, die dieses kleine Land in sich vereinigt: Anden, Küste, Regenwaldgebiet - und Galapagos.

Ecuador - Land der vier Welten

Der Name "Ecuador" hat seinen Ursprung in seiner Nähe zum Äquator, der unweit von der Hauptstadt Quito (2850 m) verläuft. 

Zwei parallel verlaufende Vulkanketten mit schneebedeckten Gipfeln durchziehen Ecuador von Norden nach Süden. Alexander von Humboldt taufte die 500 km lange Passage „Avenida de los Volcanes", Straße der Vulkane. Die Hochebene zwischen den Bergketten ist von fruchtbaren Tälern, tiefen Wäldern und klaren Quellflüssen durchzogen. Lebhafte Städte wie Quito und Cuenca, aber auch charmante Dörfer wie Riobamba und Baños, das Tor zum Regenwald, laden zu einem Besuch ein.

Die Hauptstadt Quito ist ein koloniales Kleinod mit einem breiten touristischen Angebot und einer Vielzahl charmanter Unterkünfte. Nur zwei Stunden von der Hauptstadt entfernt wartet ein besonderes Glanzlicht auf den Besucher: der bunte Markt von Otavalo. Der farbenfrohe Indiomarkt ist insbesondere für die hervorragende Qualität seiner Textilien bekannt.

Cuenca gilt als DIE Kulturhauptstadt des südamerikanischen Kontinents und wird oft als die schönste Stadt des kleinen Andenstaates bezeichnet.

Unbedingt einplanen sollte man eine Exkursion in den Regenwald, den "Oriente". Im tiefsten Dschungel des Amazonas-Beckens erkunden Sie die vielfältige Flora und Fauna.

Weniger bekannt aber unbedingt eine Reise wert: Die höchsten Mangrovenwälder der Welt, die „Manglares de Esmeralda" in dem Ökoreservat „Cayapas-Mataje".

Sonnenanbeter kommen an pazifischen Traumstränden entlang der „Ruta del Sol" auf ihre Kosten.

Klima

Amazonas: Die Regenzeit beginnt im Februar, wobei die europäischen Sommermonate Juni, Juli, August die niederschlagreichsten Monate sind. Die Durchschnittstemperaturen im Oriente liegen zwischen 25°C und 31°C.

Das Hochland: Von Juni bis Anfang September sind die schönsten und sonnenreichsten Monate. Während der Oktober oft noch schöne Sonnentage bietet, ist der November meist gerade nachmittags verregnet. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind im Hochland zuweilen extrem.

Die Küste: Man sollte zwischen dem nördlichen und südlichen Küstenbereich unterscheiden. Generell gilt: An der Küste ist es oft gerade am Vormittag bewölkt. Von Januar/ Februar bis Mitte Mai ist Regenzeit. Die Monate Juli bis September im südlichen Küstenbereich sind dominiert von bedecktem Himmel und Nieselregen. In der nördlichen Küstenregion mit tropischen Monsunklima gibt es in den Monaten Ende Januar bis Anfang Mai nachts heftige Schauer und tagsüber starken Sonnenschein.

Die Galápagos-Inseln: Zwischen Januar und April ist es meist sonnig und heiß. Die Wassertemperatur beträgt ca. 23 Grad, doch gelegentlich gehen schwere tropische Regenschauer nieder. Die Trockenzeit zwischen Juni und Dezember ist kühler, wechselhaft und zuweilen nebelig. Die Wassertemperatur ist bedingt durch den Humboldtstrom kälter in der zweiten Jahreshälfte.

Tipp

Walewatching. Zwischen Juni und Oktober tummeln sich vor dem kleinen Dörfchen Puerto López auch paarungsfreudige Buckewale. Und je nach Jahreszeit können hier Blaufußtölpel, Seelöwen und Albatrosse beobachtet werden. Badefreudige Sonnenanbeter finden hier außerdem naturbelassene Strände mit einer charmanten Infrastruktur jenseits der Touristenströme.

 

Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Ecuador

Es gibt im Allgemeinen nur zwei Jahreszeiten in Ecuador - Regenzeit und Trockenzeit - mit allerdings erheblichen Unterschieden zwischen den geographischen Regionen. Die Temperatur wird zum großen Teil durch die Höhenlage bestimmt und auf Grund seiner Lage am Äquator hat Ecuador geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf, jedoch Schwankungen im Tagesverlauf. Eine angenehme Badetemperatur ist an der Küste das ganze Jahr vorhanden, wobei der nördliche Teil der Küstenregion eine etwas höhere Niederschlagsmenge aufweist als der Süden. Das Klima im zentralen Hochland variiert mit zunehmender Höhe. Die Schneegrenze liegt bei ca. 4500 m. Juni bis September sind die trockensten Monate, wobei man starke Temperaturschwankungen im Tagesverlauf beachten sollte. Der Oriente hat ein feucht-heißes Klima und ist die Region mit den meisten Niederschlägen, die sich in Form von heftigen Regenschauern am Nachmittag entladen.

Gesundheit:

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) gefordert. Bei Reisen in Provinzen im Amazonasgebiet (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos and Zamora) und in andere Gebiete östlich der Anden ist allerdings eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Es besteht kein Gelbfieberrisiko in den Städten von Guayaquil und Quito oder auf den Galapagos Inseln.

Das Auswärtige Amt empfiehlt für den Aufenthalt in Ecuador Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B. Tollwut und Typhus.

Einreise:

Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tage) müssen deutsche Staatsangehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Es besteht vor Ort keinerlei Möglichkeit der Verlängerung von Touristenvisa. Der Aufenthalt kann auch nicht durch kurzzeitige Ausreise, z.B. nach Kolumbien oder Peru, verlängert werden.

Quelle: www.auswaertiges-amt.de

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