Costa Rica

Aktive Vulkane, Regenwald und Sandstrand

Costa Rica in Mittelamerika liegt zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden, zwischen Karibischen Meer und Pazifik. Die Entfernung von einer Küste zur nächsten ist nur 120 km, jedoch braucht man trotzdem rund 6 h mit dem Auto. Auf kleinstem Raum bietet das Land unterschiedliche Klimaregionen.

Strandurlaub und Naturerlebnis perfekt vereint

Das zentrale Hochland ist das grüne Herz Costa Ricas. Hier ist liegt die Hauptstadt San José, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Mittelpunkt des Landes. Unweit von der Hauptstadt liegen die Vulkane Poás (mit dem zweitgrößten Krater der Welt) und Irazú, sowie die Nationalparks Carrillo und Tapantí.

Der Nordosten Costa Ricas beeindruckt durch seine Tierwelt. Es warten exotische Vögel und Reptilien im Schutzgebiet Caño Negro längs des Flusses Sarapiquí darauf entdeckt zu werden. Ein wenig weiter südlich liegen der aktive Vulkan Arenal (mehrmals täglich sind Eruptionen zu erleben!) und der dichte Nebelwald von Monteverde auf rund 1.400 m. Im Monteverde-Reservat gibt es ein gut ausgebautes Wegenetz für Wanderungen. Zahlreiche Canopy Hängebrücken über das Dschungeldach runden das Angebot ab.

Die Nord- und Zentralpazifikküste ist bekannt als Costa Ricas Strandparadies mit Sonnengarantie. Und mehr noch: An vielen Stränden legen die Meeresschildkröten ihre Eier ab, die nahe gelegenen Nationalparks bieten Abwechslung vom faulen Strandleben. Rincón de la Vieja zum Beispiel, mit seinen vulkanischen Quellen, das Vogelparadies Palo Verde und der Nationalpark Manuel Antonio mit seiner atemberaubenden Tierwelt direkt am Meer bieten unverwechselbare Naturerlebnisse.

Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird an der Südpazifikküste fündig. Hier wartet ein wahrlich wunderbares Naturparadies abseits der Touristenpfade. Die Halbinsel Osa beispielsweise bietet nicht nur eine einzigartige Artenvielfalt wie Jaguare, Tapire, Ozelote und Ara-Papageien, Delfine und Wale vor der Küste, sondern besticht auch durch natürliche menschenleere Strände.

Die Karibikküste bietet neben Traumstränden ebenfalls viel Raum für Naturerlebnisse. Den Tortuguero-Nationalpark an der nördlichen Karibikküste erreicht man nur per Boot oder Flugzeug, er schützt eine große Fläche von Regenwald. Von einer der zahlreichen Lodges, gelegen im Dschungel oder am Meer, unternimmt man Bootstörns in die Dschungelkanäle auf der Suche nach Kaimanen, Papageien, Affen oder Tukanen. Weiter im Süden der Karibikküste Costa Ricas liegt Puerto Limón. Das Zentrum des Exporthandels über den Seeweg wird von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Hier bietet sich dem Besucher ein buntes Kulturgemisch aus Kariben, Costaricanern, Chinesen und vielen anderen Zuwanderern. Von dort bis hin nach Cahuita erstrecken sich einsame Strände. Eine fröhlich, lockere Atmosphäre, Reggae-Musik und gemütliche Bars runden das Karibik-Feeling der Region ab.

Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Costa Rica

Costa Rica ist eine Ganzjahresdestination und hat mehrere Mikroklimazonen. Die Bergzüge, die Costa Rica von Norden nach Süden durchziehen, wirken als Wetterscheide zwischen Pazifik und Karibik. In der sogenannten „grünen Zeit" muss täglich mit starken Regenfällen gerechnet werden. Mehrere zusammenhängende monsunartige Regenfälle sind die Seltenheit.

Pazifische Seite und Zentraltal
Trockene Monate: Dezember – Mai
Grüne Zeit: Juni-November
Regenreichste Monate: September-November
Beste Reisezeit: Dezember bis Mai und Juli

Zentraltal und Bergketten
Tag: 20°C-27°C
Nacht: 15°C -20°C

Karibische Seite und Nordzone
Trockene Monate: September – Oktober
Grüne Zeit: November-August
Regenreichste Monate: Dezember- Januar, Juli
Beste Reisezeit: September-Oktober, Februar-Juni

Küsten und Flachland
Tag: 25°C -35°C
Nacht: 20°C -30°C

Gesundheit:

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder bei besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes sollten auf aktuellem Stand sein. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden älter als 9 Monate wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert und muss durch einen Internationalen Impfpass nachgewiesen werden. Je nach Reiseprofil kann eine Malariaprophylaxe sinnvoll sein, in aller Regel reicht die Mitnahme einer Behandlungsdosis.

Einreise:

Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Kinderausweise werden mit Lichtbild anerkannt, sofern das Kind von einem Elternteil/ Sorgeberechtigten begleitet wird. Die Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise erteilt. Bei Transitreise über die USA besteht unter Umständen Visapflicht! Reisende müssen ein Rückflugticket vorlegen.

Quelle: www.auswaertiges-amt.de

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WEITERE INFORMATIONEN:

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